Phuket

24 06 2010

Diese zwei Wochen auf Phuket waren genial!
Gleich an meinem ersten Tag habe ich eine Australierin kennen gelernt, mit der ich mein Hostelzimmer teilte und da wir beide neu angekommen waren, beide alleinreisend und gleichlang bleiben wollten, haben wir diese zwei Wochen zusammen verbracht. Wir hatten so viel Spass, ich weiss gar nicht wo anfangen.

Ich habe im Städtchen Patong residiert, das ist nach Phuket die zweitgrösste Stadt auf der Insel. Es lässt sich dort extrem günstig Ferien machen und ich kann es jedem weiter entfehlen. Man kann dort so viel unternehmen: Von Ausflügen auf andere Inseln, Fischen, Elefantentrekking, Shopping, gut Essen, die Insel erkunden, sich vom Partyfieber anstecken lassen oder einfach nur am traumhaften Strand liegen. Hier ein Auszug von unseren Erlebnissen mit Bildern:

Ausflug nach Phi Phi Island (sprich: „Pi Pi“, nicht „Fi Fi“ oder so)
dort gabs schöne Strände, Gelegenheiten zum Schnorcheln, feines Essen und viele viele Kleidershops… Hab beim schnorcheln endlich doch noch Nemo gesehen! Juhuu!
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Fisching-Tour
Das war wirklich ein Erlebnis! Selber die Fische aus dem Wasser ziehen und direk am Abend essen. Mhhhhh!
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Big Buddha
Im südlichen Teil der Insel wurde auf einem Berg ein riesengrosser Buddha gebaut, resp. die bauen eigentlich immer noch. (Ich glaube, den Thais pressierts allig nicht so, wenn die am Bauen sind. Es hat ja soooooooo viele Baustellen!) Das war eindrücklich, wir hatten eine traumhafte Aussicht und wurden sogar von einem buddhistischen Mönch gesegnet.
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Buddhistischer Tempel anschauen
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Fischermarkt in Rawai Beach
Das ist ja auch mal was anderes: Auf dem Markt den Fisch aussuchen und ins Restaurant nebenan bringen und kochen lassen. Mhhhhh! Die Auswahl war gross, man konnte sich zwischen allen möglichen Tieren aus dem Meer entscheiden und falls man Bedenken über die Frische dieser toten Tiere hat, kann man ja auch einfach einen noch lebigen Krebs oder so aussuchen….

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Rollerfahren
In Thailand sind ja sooo viele Roller unterwegs, da kommts ja auf zwei mehr auch nicht mehr an. 🙂 Es war sooo kuuul, auf den hügeligen Strassen entlang der Küste zu düsen. Unterwegs hat uns auch noch der Regen eingeholt, wir waren ja sowas von pflotschnass. Glücklicherweise hat er aber nicht so lange gedauert und schon bald waren wir wieder vom Fahrtwind trocken geföhnt.
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Schweizer WM-Spiele schauen
gehört ja schliesslich auch dazu, oder! Natürlich durften dabei die feinen Cocktails nicht fehlen.
Sich ins Nachtleben zu mischen gehörte hier irgendwie einfach dazu. Das Angebot der unterschiedlichsten Bars (ich glaub für jede Europäische Nationalität ist eine Lokalität vorhanden) ist gross, allerdings hat sich jetzt, in der Nebensaison, alles auf die Haupt-Ausgeh-Strasse konzentriert. Ausserdem konnte man direkt am Beach live Musik hören und sehen.
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Shopping
für jede Frau ein Paradies!! Sämtliche Designer-Marken die man sich vorstellen kann, zu recht erschwinglichen Preisen. Und in allen Versionen. Da gabs ja alles: Taschen, Kleider, Schmuck, Gürtel, Schuhe, Koffer, Parfums, etc. Natürlich war alles zum verhandelbaren Preis, mittlerweilen bin ich ja ein echter Profi was das betrifft.
Die Lieblingssätze der Shopbesitzer konnten wir dann auch nach kurzer Zeit schon auswendig: „Hello Määm, come in, take a look, yes, come in. Shirts, nice dresses, yeeeees come in. Make you a goooood price. Very cheap!“ „Same same, but diffrent!“ das war hier so der Standard-Satz.
Auch gabs eine Märthalle wo man wirklich alles kaufen konnte: Früchte, Gemüse, Gewürze, Fleisch, Fisch (tod und läbig) etc.
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Beauty & Wellness
Da auch dieses Angebot recht gross und günstig war, konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. So gabs Manicure, Pedicure, eine neue Haarfarbe, enthaarte Beine und einige Massagen für wenig Geld.

Tierwelt
Ich hab hier Bekanntschaft mit einigen lustigen Tieren gemacht!
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Am letzten Sonntag und Montag hats mich aber noch mit einer Migräne, die sich dann in eine Hals-Cheeri verwandlet hat, ins Bett geworfen. (So musste ich dann halt am Montag Abend das Schweiz-WM-Spiel mit einem Halstuch (bei der Hitze!!) ansehen.) Mitterlweilen gehts mir aber wieder besser.

Wir haben auch mit einigen Einheimischen Bekanntschaft gemacht und es war interessant etwas über deren Leben und die Kultur zu lernen. Der Sex-Tourismus ist hier wirklich present und ehrlich gesagt bin ich am Anfang recht erschrocken darüber. Man sieht hier die direkten Gegensätze: Riesige Hotel-Komplexe und direkt daneben hausen die armen Thais in Wellblech-Hütten. Die hübschen jungen Thai-Frauen, die ihren Körper an die alten weissen Männer verkaufen müssen, um die Familie zu ernähren. Es ist krass, was man hier alles mitansehen muss, es ist einfach nur traurig.
Die Thais an sich sind sehr freundlich und wenn man will auch sehr offen und erzählen gerne über ihre Kultur. Einer „unserer“ Beachboys, die uns immer die Sonnenschirme und Liegestühle bereit gestellt haben, hat uns einiges erzählt und uns geraten, einen Thai-Boyfriend zu suchen, weil es dann viiiiel einfacher sei, hier Urlaub zu machen, man müsse keine Unterkunft suchen und werde auf der ganzen Insel rumgeführt. 🙂

Von der Tsunami-Katastrophe, die diese Insel auch recht getroffen hatte, hat man eigentlich oberflächlich gesehen, nichts gesehen. Wir haben im Nachbarstädli einen Gedenkstein besichtigt und überall entlang der Strände waren „Tsunani-Evacuation-Zone“ markiert. Was mir aber aufgefallen ist, und was bestimmt auch auf den Tsunami zurück zu führen ist, man sieht praktisch nur neuere Autos. Ich hatte erwartet, dass hier viele schrottreife alter Klapperkisten rumfahren mit unzähligen Thais hinten drin und man sich fragen würde, wie dieses Gefährt das überhaupt aushält. Aber ich nehme an, dass diese nach dem Tsunami wohl gar nicht mehr fahrtauglich waren und ersetzt wurden, eben mit neueren Autos. Trotzdem habe ich glaubich zwei solche alte total verrostete Vehikel gesehen, an denen wirklich nicht mehr alle Teile dran waren. Bei den grossen neueren Autos wurde scheinbar gerne das Spiel gespielt „Wie bringen wir möglichst viele Leute auf meinen Jeep hintendrauf und fahren damit über die steilsten Strassen?“ Und auch bei den Rollern galt: Je mehr der Bauch eingezogen wird, desto mehr Leute haben Platz. Zum Teil wird dieses zweirädrige motorisierte Fortbewegungsmittel wirklich als Familienkutsche benutzt, ich habe nicht nur einmal Vater, Mutter mit 2-3 Kindern auf einem Roller gesehen. Alle ohne Helm natürlich. 🙂

Abgerundet wurde mein traumhafter Phuket-Aufenthalt am Mittwoch noch mit der Nachricht meiner lieben grössten Schwester, dass sie frischgebackene Mutter geworden ist und jetzt wieder ein neues Menschlein in meinem Leben eine Rolle spielt. Ich freue mich schon drauf, in gut zwei Monaten den kleinen Mann kennen zu lernen!

Jetzt gehts weiter in Indonesien, wo ich nun endlich endlich endlich meinen schweizer Boyfriend wiedersehe!! Und mich dann sicher für die nächsten sieben Wochen nicht mehr von ihm trennen werde. 🙂

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